Zufälle

Mein bisheriges Leben bestand zum größten Teil aus Zufällen und mir konnte wahrscheinlich nichts Besseres passieren.

Du kannst meinen Lebenslauf im Detail hier einsehen.

Alle hier aufgeführten Angaben lassen sich mit Originaldokumenten belegen. Und wie man Zufälle erkennt und für sich nutzt erkläre ich weiter unten.

Aufgewachsen bin ich in relativ armen Verhältnissen. Zufälle bestimmten mein Leben, aber ich musste jede einzelne Chance blitzschnell erkennen und ergreifen. So schnell, wie sich die Chancen anboten waren sie auch wieder verschwunden. Darum geht  es hier und viele finden ihr Glück im Leben nicht, da sie die Chancen nicht erkennen und nicht nutzen. Oder sie haben Angst, sind unsicher, unentschlossen. Genau das war ich auch, aber ich habe gute Chancen nie abgelehnt!

Viele Menschen sind nicht einmal in der Lage, konzentriert zuzuhören und etwas zu verstehen. Das wird logischerweise nichts.

Einer der ersten Zufälle war meine Schule, die es mir ermöglichte, bereits in der 9. und 10. Klasse einen der interessantesten Berufe zu erlernen - Dreher/ Zerspaner. Ich konnte später in fast allen Bereichen der Produktion fachkundig mitreden und weiß noch heute fast alle Herstellungsverfahren und kann fast alles selbst herstellen.

Der nächste Zufall führte mich für einige Jahre an die Vorzeige-Eliteoffiziershochschule der DDR in Kamenz. Wer etwas über Militärtechnik, Strategie und Taktik erfahren will ist bei mir richtig. (für Leiter von Unternehmen, Werbung, Unternehmensberater und Projektmanager)

Dort führte mich ein weiterer Zufall in den SND - Spezialnachrichtendienst der NVA, dem geheimsten Geheimdienst in der DDR. Wer derartiges Wissen oder Erfahrungen sucht ist auch damit bei mir richtig.

Nach der Armeezeit studierte ich an einer Ingenieurschule etwas, was ich ursprünglich gar nicht wollte und von dem ich gar keine Ahnung hatte - Landtechnik. Trotzdem spannender, als es sich anhört.

Von 165 Studenten erhielt ich als einziger das Angebot, an der Schule zu bleiben, um dort als Lehrer zu unterrichten. Zufall? Nein Leistung!

Von 65 Lehrkräften an dieser Schule erhielt ich als einziger in dieser Zeit neben dem Absolvieren von gleichzeitig 2 Studien parallel, einer Familie mit 2 Kindern, unzähligen ehrenamtlichen Funktionen die Möglichkeit der Leitungsfunktionärsentwicklung. Zufall? Jein. Es gab zufällig in dieser Zeit keinen Besseren als mich, obwohl über ein Drittel der Lehrkräfte bereits promoviert waren.

Diese planmäßige Entwicklung führte mich für mehrere Jahre in das Ministerium für Land-, Forst - und Nahrungsgüterwirtschaft der DDR, das größte Ministerium dieses Landes. Für längere Zeit war ich persönlicher Beauftragter des Ministers für ein, wir würden heute Bundesland dazu sagen. Es gab noch weitere 700 Mitarbeiter in diesem Ministerium, die keine persönlichen Beauftragten waren.

Hier lernte ich das Zusammenspiel zwischen Regierung, Parteien, Ministerien, Unternehmen, Einrichtungen usw. und wer Wissen und Erfahrungen aus diesen Bereichen benötigt kann mich dazu konsultieren.

Ganz nebenbei schloss ich mein Diplomstudium Maschinenbau nach 5 1/2 Jahren planmäßig ab.

Nach der Rückkehr aus dem Ministerium konnte ich jetzt meine Leitungsfunktion an der Ingenieurschule in Nordhausen und mein Lehramt übernehmen.

Um als Lehrer an der Schule arbeiten zu können war neben einem Diplomstudienabschluss auch ein Abschluss in Pädagogik und Psychologie notwendig. Dieses Studium absolvierte ich, welch ein Zufall, an der Karl-Marx-Universität in Leipzig. Und wie es der Zufall weiter will erzählen unsere Lehrer in Psychologie begeistert über das mentale Training an der DHfK, der Deutschen Hochschule für Körperkultur und Sport.

Wer sich von den Älteren erinnert weiß noch, dass bei Weltmeisterschaften, Olympia & Co, sich die winzige DDR jedes Mal mit der viel größeren Sowjetunion um die Plätze 1 und 2 gestritten haben in fast allen Sportarten und haben alle anderen Länder der Erde auf die weiteren Plätze verwiesen. Wie ging so etwas? Die Lösung war ein perfektes mentales Training aller Leistungssportler, das den nötigen Vorsprung brachte.

Das war spannend, das war interessant und es hat mich bis heute fasziniert und nicht mehr losgelassen.

Danach durfte ich im Rahmen der Leitungskaderqualifikation noch mehrere Jahre lang Philosophie, Geschichte und Ökonomie studieren. Nun ja, Abschluss mit Note 1 oder was hast du erwartet?

Die Wende kam 1989 und alles wurde anders. Die Ingenieurschule wurde geschlossen und ich erhielt eine etablierte Fahrschule fast geschenkt (ca. 1,500 DM) mit allem drum und dran incl. Fahrzeugen (PKW, Motorräder, Mopeds, Lehrmaterial, Einrichtung), die kein anderer haben wollte.

Ca. 20-25  Fahrschulen in der Region lachten mich aus und sagten mir einen zeitnahen Konkurs voraus. Nach einem Jahr war ich der größte Anbieter, der von Moped über Motorrad, PKW, LKW bis Bus alles an Ausbildung anbot, das angeboten werden konnte mit 8 haupt- und 10 nebenberuflichen Fahrlehrern. Da haben sie nicht mehr gelacht, sondern mich allen Mitteln bekämpft. So ist das Leben.

Neben dieser Fahrschule übernahm ich ein Reisebusunternehmen mit 5 Reisebussen, baute dazu ein Reisebüro auf, das alle großen Reiseveranstalter unter Vertrag hatte, baute eine Extremsportfirma ProSupersports auf, die mit Jochen Schweizer Verträge am Laufen hatte und gründete eine Tuningfirma. Aus dem Lebenslauf geht hervor, dass ich in vielen anderen Firmen Geschäftsführer oder Direktionsposten inne hatte.

So gab es mehrere LtD. in London mit Zweigstellen als LtD & Co. KG in Deutschland, eine Firma in den Niederlanden und andere eher ungewöhnliche Firmenkonstruktionen mehr. Aus diesem riesigen Fundus an Wissen und Erfahrungen konnte ich dann als Unternehmensberater schöpfen.

Parallel zu diesen Firmen konnte ich es mir zeitlich und finanziell endlich leisten, 1991 eine Heilpraktikerausbildung mit der Richtung Geist zu absolvieren und über viele Zusatzausbildungen und Qualifikationen fundiertes Wissen und Erfahrungen in den Bereichen Entspannung, Trance, Hypnose erwerben. Seit dieser Zeit habe ich fast ständig mit vielen Menschen auf diesem hochinteressanten Gebiet praktisch gearbeitet. Das ist spannender als Computer zusammenzubauen, zu programmieren und selbst spannender als Sportfliegen oder Extremsport. Man kann darüber nicht berichten - man muss es erleben!

Ein Teil meines ehrenamtlichen Engagements kann auf dieser Seite eingesehen werden. Hier kann jeder einsehen, ob meine Angebote ehrlich gemeint sind.

Und was hat das nun mit Zufällen zu tun?

Wenn Du im Leben weiter kommen willst als andere musst du dafür etwas tun und nicht abwarten. Unternehmer sind keine Unterlasser! Aber du musst auch noch das Richtige tun und genau das ist häufig nicht leicht.

1. Du musst Chancen erkennen, wenn sie sich anbieten und sie für dich nutzen. Angst, Unsicherheit, Ausreden, Abwarten usw. werden dir im Leben nie weiter helfen.

Du musst lernen, anderen Menschen konzentriert zuzuhören und sie zu verstehen, sonst erkennst du deine Chancen gar nicht.

2. Mache, wenn es geht, nie etwas allein. Aber suche deine Partner wirklich sorgfältig aus. Um das zu lernen habe ich sehr große Verluste in der Vergangenheit gehabt.

3. Wurstele nicht herum! Nutze in erster Linie die Erfahrungen, die dir andere bieten können. Du wirst damit Erfolge haben und Schaden vermeiden. Ansonsten erfindest du jedes Mal das Fahrrad neu und wirst dabei weder erfolgreich noch glücklich. Lerne von den Erfolgreichen!

 

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